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Karate: (Turngemeinde Würzburg - Karate)
 
Budo - Gala

Am 10.5.2003 fand in der Feggrube die Vorführung der TGW Karate Abteilung anläßlich ihres 35-jährigen Bestehens statt. In diesen 35 Jahren hat sich die Abteilung vom Wettkampfkarate zu einem immer mehr traditionell ausgerichteten Karatedojo entwickelt.Leider kann das heutige Karate, durch die steigende Kommerzialisierung immer weniger mit den in den Budodisziplinen propagierten Werten anfangen. Deshalb wandten wir uns ab 1990 mehr und mehr dem traditionellen Verband CRB(Centre Reserche Budo) von Roland Habersetzer zu. Dieser Verband wurde bereits 1974 von ihm gegründet , da er bereits damals die Tendenz der Versportlichung des Karate erkannt hat. Er lebt bei Straßburg im Elsaß und leitet von dort aus seine Organisation. Ein wichtiger Lehrer für unser Dojo ist auch Hilmar Fuchs. Er hat uns mit Herrn Habersetzer zusammen gebracht und hat wesentlich zu unserem heutigen Karateverständnis beigetragen. Wettkampfkarate ist nur für den einzelnen durchführbar und die meisten, die in einem Wettkampfdojo mit Karate beginnen, stoßen bald an ihre Grenzen, da sie durch viele Umstände wie Beruf, Zeit, körperliche Probleme oder Alter nicht in der Lage sind leistungsorientiert zu trainieren. Weiterhin kommt dazu, dass durch die Wettkampforientierung auch der Trainer in der Pflicht steht und oft der Nicht-Wettkämpfer weniger berücksichtigt wird. Unser Karate soll im Rahmen der vorgegebenen Maßstäbe für alle durchführbar und praktikabel sein. Jeder passt das Karate an seine Möglichkeiten an. Mit unserer Vorführung wollen wir nicht schulmeistern, sondern nur zeigen was wir bei uns alles tun und dass viele auf dem Weg sind. In dieser Vorführung kann man erkennen, dass es oft die selben Leute sind ,die die verschiedenen Disziplinen ausüben. Dadurch erreichen sie, daß sich zum einen durch die Weichheit des Tai Chi (unter anderem) die Flexibilität entwickelt, um harte Angriffe unschädlich zu machen. Auf der anderen Seite lernen sie durch das Training mit Waffen die Schärfe eines Angriffes richtig und rechtzeitig einzuschätzen und zu beantworten. Schließlich und endlich fließen alle erlernten Eigenschaften in unser Karate ein, erfüllen die einzelnen Katas (Formen) mit Leben und machen so das Karate effektiver. Der Abend begann mit einer Qigong-Übung, den 8 Brokaten und der Peking-Form. Um den etwas mehr kämpferischen Aspekt des Tai Chi hervor zu heben, wurde dann eine Fächerform gezeigt, aus der dann einzelne Abschnitte mit einer Zeitung als Waffe als moderne Anwendung folgten. Im Anschluss daran zeigte dann die Kindergruppe, die von Matthias Trüdinger trainiert wird, ihren schon beachtlichen Leistungsstand .Die Montagsgruppe, schon etwas ältere Kinder, führten Heian Nidan und Anwendungen aus Shodan vor und zeigten, dass sie auf dem besten Weg sind, Begriffe wie Distanz und Einsatz richtig umzusetzen. Karateteile wechselten sich in der Folge immer mit Waffenteilen ab und so folgte nun eine Sequenz mit dem kurzen Stock, dem Hanbo. Wie das Erlernen einer jeden Budodisziplin begannen wir mit der Grundschule, einer einfachen Kata um dann zu einer schwierigen Kata über zu gehen, die wir dann in Anwendung mit einem Spazierstock zeigten. Als nächstes wieder eine Karatedemonstration, diesmal die Gruppe bis Orangegurt. Neben der Grundschule zeigten sie die Kata Heian Sandan und verschiedene Anwendungen daraus. Während der Fortschritt in der Entwicklung im Karate über die ganze Zeit der Vorführung von Gruppe zu Gruppe erarbeitet wurde, geschah dies bei den Waffen immer innerhalb der jeweiligen Waffe selbst. So war das Ende einer jeden Waffenvorführung eine Dan-Kata, die dann ausschnittweise in ihrer Anwendung gegen verschiedene Waffen gezeigt wurde. Bo und Sai-gabeln als traditionelle Waffen wurden somit gegen Bo und Schwert benutzt, der Hanbo mehr gegen unbewaffnete und die Tonfa sowohl gegen unbewaffnete als auch gegen bewaffnete(Messer, Schwert und Bo) Gegner. Der nächste Karateteil zeigte die Grün-und Blaugurte mit schwierigeren Kombinationen und der Heian Godan. Bei den verschiedenen Anwendungen der Kata hatten die Grüngurte die Aufgabe, die Angreifer mit einer harten Technik zu bezwingen , während die Blaugurte den gleichen Angriff in der gleichen Anwendung mit einer weichen Technik beendeten. In der Braungurtgruppe wurde nicht noch eine Steigerung der Grundschule gezeigt, sondern, wie im CRB ( Centre Reserche Budo ) von Roland Habersetzer immer wieder betont, die Angriffe durch seitliches Ausweichen und anschließendem Konter beendet. Hier konnte jeder Braungurt individuell den Konter bestimmen und das Publikum konnte die Bandbreite unserer Braungurte erkennen. Nach der Demonstration der Bassai Dai mit der ganzen Gruppe führten Sabine Kerler und Matthias Trüdinger die selbe Kata in Anwendung vor. Dabei standen sie Rücken an Rücken und während der eine die Technik in Anwendung zeigte, führte der andere den Teil der Kata aus. Auf diese Weise wechselten sie sich ständig ab und die Zuschauer bekamen einen Eindruck von der Vielfalt der Möglichkeiten, die in einer Kata stecken. Den Abschluss dieses Teils bildeten die Kumite Kata 1 und 2 aus dem CRB, die wie die Einzelkata auch, einen festgeschrieben Bewegungsablauf haben und sehr wichtig für das Gefühl des Trainings mit dem Partner sind. Nun folgte als letzter Karateteil nach den Tonfa die Schwarzgurtgruppe. Hier treten am deutlichsten die Unterschiede zum herkömmlichen Sportkarate zutage. Aus teilweise sehr engen Kampfsituationen wurde immer wieder gezeigt, wie man die Übersicht behalten kann um den Kampf doch noch für sich zu entscheiden. Als Kata wurde die Oyadomari no Patsai gezeigt, eine Vorläuferform der heutigen Bassai Dai, die bereits in der Braungurtgruppe gezeigt worden war. Zum Verständnis führten die beiden Gruppen dann die Katas synchron vor, um die Veränderungen von damals zu heute auf zu zeigen. Die Anwendung der alten Kata zeigten Daniela Wilhelm und Angelika Wolf als Verteidiger und Stefan Heunisch und Hans Voigt als Angreifer. An Kumite Katas wurden die Nr. 6 und Nr. 7 gezeigt und im Anschluß daran 2 noch etwas schärfere Katas. Das Ende des harten Teils der Vorführung bildete Jodo, das Kämpfen mit dem 1,30m langen Stock, dem Jo gegen das Schwert. Die Grundschule und verschiedene Handlingübungen zeigten dem Publikum, dass es einem trainierten Kämpfer möglich war, mit nur einem Stock gegen ein Schwert zu bestehen. Den Abschluss der gesamten Vorführung bildete eine modernere Tai Chi Form, die Form der 40 Bewegungen mit Musik. Auch diese Form haben wir im CRB bei Herrn Habersetzer gelernt. Alles in allem kann man sehen, dass in allen Bereichen unseres Trainings die Ideen und Ziele des CRB einfließen und vor allem dass sie schlüssig für jeden nachvollziehbar sind.

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Bildergalerie zu diesem Artikel:
Bilder von unserer Gala am 10.05.2003 [zeigen]
Autor: just
Artikel vom 25.05.2003, 11:54 Uhr
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