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| Basketball:
(TSK Würzburg) |
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100. Bundesliga-Heimspiel am Sonntag / TSK Würzburg – Telekom Baskets Bonn um 17.30 Uhr
Vor dem hundersten Bundesliga-Heimspiel des TSK Würzburg seit dem Aufstieg 1998 kann nur ein Motto gelten: Ein Sieg muss her, egal wie. Nach sieben Niederlagen in Folge sind die X-RAYS erstmals in der laufenden Saison auf einen Abstiegsplatz gerutscht. Nicht viel besser sieht freilich die Bilanz der letzten Wochen beim Gegner im Jubiläums-Heimspiel am Sonntag aus: Die Telekom Baskets Bonn haben wie die Würzburger nur eine ihrer letzten acht Bundesliga-Partien gewonnen. „Es wird ein sehr schweres Spiel für uns. Bonn hatte zwar zuletzt Schwierigkeiten, hat aber nach wie vor eine der defensivstärksten Mannschaften der Liga“, sagt TSK-Headcoach Aaron McCarthy. Ursprünglich sollte die Partie um 17 Uhr beginnen, aus organisatorischen Gründen (wegen der Würzburger Hallenfussball-Meisterschaft an diesem Wochenende kann das Aufbau-Team erst am Sonntag in die Halle) musste der Sprungball um eine halbe Stunde auf 17.30 Uhr verlegt werden. Nach den ersten sechs Spieltagen der laufenden Saison gab es für viele Experten nur einen klaren Favoriten für die Deutsche Meisterschaft 2005: Die Telekom Baskets Bonn lagen ungeschlagen an der Tabellenspitze. Doch die gute Frühform konnte nicht gehalten werden. Seither hat die Mannschaft von Trainer Predrag Krunic sieben von acht BBL-Spielen verloren, lediglich das Heimspiel gegen Schlusslicht UNION Baskets Schwelm konnte klar gewonnen werden. Der Hauptgrund für teilweise deutliche Niederlagen und den Absturz vom Platz eins auf den für Bonner Fans äußerst ungewohnten Rang zehn (sieben Siege, sieben Niederlagen) dürfte in der Verletzung von mehreren Leistungsträgern zu suchen sein: Flügelspieler Aleksandar Nadjfeji (Meniskusabriss) und Center Alexander Djuric (Bänderriss) fielen in den letzten Wochen aus, auch US-Boy Altron Jackson musste mehrmals passen. Die Ausfälle haben sich für die Bonner allerdings nur in der Bundesliga als Handicap erwiesen. Im europäischen ULEB-Cup liegen die Rheinländer dank ihrer Heimstärke vor den letzten beiden Spieltagen mit fünf Siegen und nur drei Niederlagen auf Rang zwei in der Gruppe G und könnten mit einem Heimsieg gegen Tabellenführer Lietuvos Rytas Vilnius (Litauen) am kommenden Dienstag einen großen Schritt in Richtung Playoffs machen. Zuletzt bezwangen die Telekom Baskets das italienische Team Pompea Napoli mit dem Ex-Würzburger Robert Garrett mit 80:76. „Das zeigt die Klasse, die Bonn auch ohne Nadjfeji und Djuric hat“, so McCarthy. Chef auf dem Parkett ist bei den Baskets in dieser Saison der serbische Spielmacher Branko Milisavljevic, der sein Team mit 17,9 Punkten und 5,1 Assists pro Spiel in beiden Kategorien anführt. Im Backcourt unterstützt wird Milisavljevic von dem erst 21 Jahre alten lettischen Aufbauspieler Kristaps Janicenoks (12,4 Punkte). Die Allzweckwaffe der Bonner ist wie in der vergangenen Saison auf der „kleinen“ Flügelposition zu finden: Der US-Amerikaner Altron Jackson kommt trotz schwankender Leistungen in den letzten Partien noch auf 14,3 Punkte und 8,9 Rebounds im Schnitt. Gegen den gefährlichen Baskets-Backcourt setzt X-RAYS-Headcoach Aaron McCarthy am Sonntag vor allem auf eine Leistungssteigerung seiner Aufbauspieler: „Unsere Guards dürfen nicht so passiv sein und müssen in den entscheidenden Situationen Verantwortung übernehmen. Vor allem müssen wir gelassener agieren, wenn der Gegner in der Defensive den Druck verstärkt. Daran haben wir in dieser Woche intensiv gearbeitet.“
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 10.01.2005, 12:28 Uhr
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