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| Karate:
(Turngemeinde Würzburg - Karate) |
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Trainingslager am Idrosee 2004
Lehrgang am Idro-See 5.6.-12.6.04 Nachdem wir uns nun über 15 Jahre am Gardasee aufgehalten haben, fand der diesjährige Pfingst-Lehrgang ungefähr 30 km westlich davon, am Idrosee statt.
Völlig ungewohnt war die tolle Unterbringung und die gesamte Anlage in der wir wohnten(wir hatten ein Haus für uns allein, der Strand war fest in unserer Hand, alles funktionierte usw.)
Gut 20 Karatekas waren zum Lehrgang mitgefahren um wieder einmal Karate anders zu erleben, als in der sterilen Hallenatmosphäre.
Wir wollten über weiche Techniken mit offenen Händen vom Tai Chi (Peking-Form) über die Kata Hakufa zur Nijushiho kommen. Der Trainingsplan entsprach also dem Übertragungsweg des Karate von China aus über Okinawa (alte Kata) zum Karate der Jetztzeit.
An Waffen wurden eingesetzt : Hanbo, Tanbo, Tonfa und Tessen.
Aus dem Okinawa-Kobudo selbst waren keine Kata vorgesehen,um die Teilnehmer nicht mit einer Vielzahl von verschiedenen Katas zu erschlagen. Vielmehr wurden Schlüsselstellen aus den oben genannten Formen mit den verschiedenen Waffen geübt und die Vergleichbarkeit mit Techniken der „leeren Hand „ aufgezeigt.
Wie immer bei unserem Pfingstlehrgang legten wir Wert auf viele verschiedenartige Bedingungen. So trainierten wir diesmal in einer gigantischen Schlucht auf gewaltigen Kieselsteinen,neben und in einigen größeren und kleineren Wasserfällen und natürlich im dazugehörigen Gebirgsbach selbst.
Steine und Geröll waren immer dabei, Gleichgewicht war gefragt. Außerdem haben wir noch eine alte Brücke karate-mäßig eingeweiht. Wir haben uns allerdings vorgenommen, im nächsten Jahr noch mehr Plätze ausfindig zu machen.
Unsere Tage begannen um 6:00 Uhr mit weichen runden Bewegungen aus Tai Chi und Qigong am Ufer des Sees, der im Gegensatz zum Gardasee schön flach war (und auch nicht so kalt) und sich somit ideal für den Kranich morgens und für Kumite nachmittags anbot.
Am Morgen wurde der Grundstein für das abendliche härtere Training gelegt, die Atmung und Bewegung waren dann meist schon gut koordiniert, so daß das Bunkai am Abend bereits vorbereitet war.
Somit konnte bei der Trainingseinheit ab 18:00 Uhr mehr Wert auf den kämpferischen Aspekt und Strategien gelegt werden. Die Teilnehmer, die schon öfter dabei waren, wußten alle örtlichen Gegebenheiten in ihr Verhalten einzubeziehen, die anderen lernten das sehr schnell dazu.
In der freien Zeit wurde viel geangelt, geshoppt, gelernt!!! und vor allem natürlich relaxed.
Es hat allen viel Spaß gemacht, denn Spaß am Training und an harter Arbeit gehört natürlich dazu.
Für nächstes Jahr haben wir das Haus schon wieder vorbelegt.
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Autor: just
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Artikel
vom 24.06.2004, 18:26 Uhr
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